Siegerbulle Limousin 101 Kohlmann
Mit siegreichen Eltern zum Körsieger der Limousin-Bullen; LK Renz vom Betrieb Kohlmann in Eiterfeld.
Erstklassige Fleischrinder und hohe Kaufbereitschaft der Kunden
Die Fleischrinderauktion stellte am letzten Januarwochenende einen absoluten Höhepunkt im neuen Zuchtjahr dar. Da sie aufgrund des Seuchengeschehens letztes Jahr gänzlich online abgelaufen war, wurde dieses Jahr wieder in Präsenz gekört, verkauft und mitgefiebert. Das Team der Qnetics hatte ganze Arbeit geleistet und die Hessenhalle mit Stallungen bestens für die anstehenden Tage hergerichtet. Käufer sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland waren in der gut besuchten Halle zugegen.
Limousin erzielen höchsten Durchschnittspreis
Viele haben sicherlich auf die Bullen der Rasse Limousin gewartet. Gestartet wurde mit zwei Jungrindern der Extraklasse. Die Zuchtstätten von Ulrich Pflanz und der Kistner GbR stellten zwei hervorragende Jungrinder vor, welche kurzum ihre Käufer fanden.
Das hohe Niveau der vorangegangenen Rassen konnten die Limousin-Bullen fortsetzen. Der Körsieger stammte aus der Zuchtstätte von Stefan Kohlmann, Eiterfeld. LK Renz, welcher die Schauerfahrung schon von seinen Eltern vererbt bekommen hat. Er präsentierte sich an diesem Tag hervorragend im Rassetyp und mit einer Bemuskelung, die außer Frage stand. Für stolze 9.000 Euro fand der Rhin-Sohn einen neuen Besitzer im Odenwald. Der Reservesieger, ebenfalls aus der Zuchtstätte von Stefan Kohlmann, der reinerbig hornlose LK Johnny (Jerome x Jensuis) bestach durch Leistungsbereitschaft und überragende Bemuskelung. Einem Käufer aus Nordrhein-Westfalen war er satte 12.700 Euro wert. Auch die internationalen Kunden waren vom hochwertigen Bullenangebot überzeugt, so fand der Titan-Sohn Tom, aus dem Betrieb von Hans Hildenbrand, Steinau, neue Besitzer im Ausland. Mit einem herausragenden Durchschnittspreis von 7.017 Euro wurde das angebotene Kontingent an Limousin-Bullen restlos geräumt.
Insgesamt setzte die Fleischrinderauktion wieder einmal die Messlatte für zukünftige Auktionen etwas höher. Die erstklassige Qualität der angebotenen Jungrinder und Jungbullen erzielte ein Ergebnis, welches die Erwartungen der Züchter sowie Veranstalter deutlich übertraf. Mit insgesamt 19 Jungrindern und 99 Jungbullen im Angebot konnte das Kontingent zu Spitzenpreisen restlos geräumt werden - ein eindrucksvoller Beleg für die hohe Nachfrage und den nachhaltigen Erfolg dieser Veranstaltung.
Text: Marie Mensching, LLH Kassel
Foto: Grünhaupt
